Ab sofort verfügbar: KPA EtherCAT Analyzer Version 1.0.2521.0 mit erweitertem Protokollumfang, einer überarbeiteten Master-Datenerfassung und einem deutlich verbesserten Trigger-System. Folgende Neuerungen sind enthalten:
- Unterstützung für FPRD-/FPWR-Kommandos
Unterstützung für die FPRD- (Fixed Physical Read) und FPWR- (Fixed Physical Write) Kommandos in der EtherCAT-Analyse hinzugefügt. Dadurch wird der Umfang der unterstützten physischen Lese-/Schreiboperationen erweitert und eine umfassendere Netzwerkanalyse ermöglicht. - Erweiterte Trigger-Konfiguration und -Visualisierung
Die Trigger-Funktionen und deren Konfiguration wurden erheblich erweitert. Sie können nun die Position des Triggers im Diagramm (links, Mitte oder rechts) festlegen sowie den Zeitraum definieren, für den Signalwerte vor und nach einem Trigger-Ereignis aufgezeichnet werden. Triggerpunkte und Intervallgrenzen werden außerdem direkt im Diagramm angezeigt. - 100-ms-Diagrammintervall
Ein Anzeigeintervall von 100 ms wurde dem Diagramm hinzugefügt. Es zeigt die Rohwerte (nicht skalierten Werte) der Signale an und ist für Master mit sehr kurzen Zykluszeiten (z. B. 100 μs) vorgesehen, bei denen kürzere Zeitfenster die Daten besser lesbar machen. - Optionales Limit für die Signalanzeige
Die Anzahl der gleichzeitig analysierbaren Signale wurde mit einer Vollversion auf 12 erhöht (zuvor 6). Dies ist das getestete Limit, das die vollständige Funktionalität – Datenbankaufzeichnung, Datenverarbeitung und Visualisierung – gewährleistet. Bei Bedarf kann dieser Wert auch in den Optionen angepasst werden. - Verbesserung des Master-Plugins
Die Datenerfassung des Masters wurde überarbeitet: Werte werden nun als kontinuierlicher Datenstrom über die Master-API statt durch periodisches Polling gelesen. Dadurch werden Zuverlässigkeit und Performance der Online-Analyse und -Überwachung verbessert. Zusätzlich ermöglicht dies die Analyse der intern im Master gemappten Variablen. - Splash-Screen beim Start
Beim Start des Analyzers wird nun ein Splash-Screen angezeigt. - Automatischer Wechsel zur Registerkarte „Charts“ beim Start einer Analyse
Nach dem Start einer Analyse wechselt die Anwendung nun automatisch zur Registerkarte „Charts“, sodass die aufgezeichneten Daten sofort angezeigt werden. - Gemeinsame Diagramm-Werkzeugleiste
Die separaten Aktionsschaltflächen für Diagramme wurden durch eine einheitliche Werkzeugleiste direkt im Diagramm ersetzt. Sie bietet die Steuerung der Aufzeichnung (Start/Stopp, Pause), das Speichern von Snapshots, die Trigger-Navigation, die Auswahl des Skalierungsmodus sowie die Intervallauswahl an einem zentralen Ort. - Trigger über das Signal-Kontextmenü hinzufügen
Dem Kontextmenü der Signale auf den Quellregisterkarten wurde der Eintrag „Trigger hinzufügen“ hinzugefügt. Beim Auswählen wird die Registerkarte „Triggers“ mit dem Dialog „Trigger hinzufügen“ geöffnet, wobei die entsprechende Variable bereits vorausgewählt ist. - Unterstützung für LRW-Kommandos
Zusätzlich zu den LRD-/LWR-Kommandos werden nun auch Logical Read-Write (LRW)-Kommandos für die EtherCAT-Analyse unterstützt. Dadurch werden die Analysemöglichkeiten insbesondere für anspruchsvollere Anwendungsfälle erweitert.HINWEIS
Das Datenbankschema wurde zur Unterstützung von LRW aktualisiert. Projekte aus früheren Versionen sind möglicherweise nicht vollständig kompatibel, da derzeit kein Migrationspfad verfügbar ist. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Planung Ihrer Arbeit. - Liste der zuletzt verwendeten IP-Adressen und Ports
Zuletzt verwendete IP-Adressen und Ports für die Master-Verbindung werden nun gespeichert. Bereits verwendete Verbindungsendpunkte können dadurch schnell erneut ausgewählt werden, ohne sie manuell eingeben zu müssen. - Normalisierung von Signalwerten über den sichtbaren Diagrammbereich
Es wurde eine Option hinzugefügt, mit der Signalwerte über den aktuell sichtbaren Diagrammbereich normalisiert werden können. Dadurch lassen sich Signale mit unterschiedlichen Skalen einfacher vergleichen, indem ihre Werte auf einen gemeinsamen Bereich bezogen werden, der auf dem aktuell angezeigten Ausschnitt basiert.
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